Heimat neu entdecken

Absturz eines Flugzeugs der Lufthansa

 

Ebersheimer Schaufenster

Nachrichten

Oktober 2014

Ebersheimer SchaufensterDas Ebersheimer Schaufenster erscheint alle zwei Monate und wird an alle Haushalte verteilt. Die Zeitschrift gibt einen breiten Überblick über das Ortsgeschehen.

Sie finden hier die aktuelle Ausgabe mit einer Übersicht aller Themen. Wenn Sie das aktuelle Ebersheimer Schaufenster lesen oder herunterladen wollen, klicken Sie hier.

Bollwerk Mainz

Die Selzstellung in Rheinhessen

Der Erste Weltkrieg in der Region

demo "Bollwerk Mainz - Die Selzstellung in Rheinhessen" ist das Buch zum Ersten Weltkrieg in unserer Region. Erzählt wird hier die Geschichte der Festung Mainz und die Vorbereitungen für den Ersten Weltkrieg. Betroffen hiervon war inbesondere Ebersheim. Mit 299 Bildern und Karten bekommt der Begriff von der Heimatfront eine neue Bedeutung. Mehr Informationen hier.

Feuerwehr Ebersheim

Buch zum Jubiläum

demoDie Freiwillige Feuerwehr Mainz-Ebersheim feierte im Jahr 2012 ihr 125jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass ist ein Buch erschienen, das durch die wechselvolle Geschichte der Feuerwehr führt. Viele Fotos vermitteln einen Eindruck über die Arbeit der Ebersheimer Feuerwehr. Mehr Informationen zu dem Buch gibt es hier.

 

 
 
  
 
 

 

Flugzeugabsturz in Mainz-Ebersheim

 

Das Rätsel um den Absturz der Lufthansa-Boeing

720-030B




Bild: Auch heute noch kann man vereinzelt Teile der „Düsseldorf“ finden. Hier u.a. ein Teil vom Triebwerk und ein Teil mit dem damals typischen Lufthansa-Blau



Am 4. Dezember 1961 stürzte in Ebersheim das damals modernste Düsenflugzeug der Lufthansa ab. Es handelte sich um eine Boeing 720-030B mit der Kennung D-ABOK "Düsseldorf". Bei dem Absturz wurde die dreiköpfige Besatzung getötet. Der Absturz dieses Flugzeuges ist bis heute rätselhaft und reiht sich in eine Reihe von an sich unabhängigen, aber doch miteinander verbundenen Ereignissen ein, die im Oktober 1961 begannen, am 2. Dezember 1961 ihre Fortsetzung fanden und mit dem Absturz der Boeing 720 B "Düsseldorf" zwei Tage später endeten.


Oktober 1961 - Der Beinahe Absturz einer Boeing 707

Die Geschichte beginnt mit einer Beinahe-Katastrophe. Im Oktober 1961 startete der vierzigjährige Flugkapitän Sussmann gegen Mittag mit einer Boeing 707 vom Frankfurter Flughafen. Als das große Flugzeug sich Ebersheim näherte, riss sich ein Teil der Fracht los, wodurch die Maschine schwanzlastig wurde. Das Flugzeug drohte über Ebersheim abzustürzen. Im letzten Moment gelang es dem Kapitän, die aus der Trimmlage geratene Boeing wieder fest in die Hand zu bekommen. Eine Meisterleistung.  Die Boeing konnte ihren Flug fortsetzen und eine Katastrophe war abgewendet. In einschlägigen Dokumentationen findet sich heute noch folgender Eintrag: „Beinahe Absturz einer Boeing 707 bei Ebersheim wegen verrutschter Ladung“.


2. Dezember 1961 - Ein Flugzeug stürzt auf die Schule

Wenige Wochen später saß der Ebersheimer Bürgermeister Johann Baptist Eckert II. beim Mittagessen. Es war der 2. Dezember 1961, ein sonniger Samstag, an dem die Bauern und Winzer die Gelegenheit nach den Regentagen nutzten, auf ihren Feldern und in den Weinbergen zu arbeiten. Überraschend betrat Landrat Hermann Rieg die Wohnung des Bürgermeisters und legte mit ernstem Gesicht einen Zettel auf den Tisch. „Ein Flugzeug ist gerade über der Schule abgestürzt“, stand darauf.

Alte Schule in EbersheimDann überließ er Bürgermeister Eckert das Kommando. Kurze Zeit später gab die Sirene Feueralarm. Johann Georg Knußmann, der Kommandant der Ebersheimer Feuerwehr, hetzte zum Gerätehaus und der zweite Kommandant ließ sein Pferd im Stich und eilte ins Dorf. Aus dem Gerätehaus in der Weedengasse holten die sich schnell versammelnden Wehrmänner die Motorspritze heraus und eilten zur Schule in der Römerstraße. 20 Minuten später trafen hier auch Gendarmerie, Landratsamt und benachbarte Feuerwehren ein. Die Ebersheimer Feuerwehr hatte inzwischen über eine mechanische Leiter die verletzten Kinder aus der Schule gerettet und mit drei Strahlrohren den Brandangriff vorgetragen. Da es kurze Zeit später in der Ortsleitung kein Wasser mehr gab, wurde die Niersteiner Wehr am „Weed“ eingesetzt. Die Pumpen saugten das Wasser aus dem Bassin und gaben es an die Wehren vor der Schule weiter. In der Zwischenzeit waren auch weitere Hilfskräfte eingetroffen. In der Allgemeinen Zeitung hieß es:

"Als die Mainzer Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes alarmiert wird, jagt sofort der Schnelleinsatztrupp los. Er ist in der Lage, erste Hilfe zu leisten und auch Schlagaderverletzungen zu verbinden. Nachdem sich der Einsatzleiter Tholey einen Überblick über die Situation verschafft hat, fordert er in Mainz weitere Hilfe an. Dort sind die Rote-Kreuz-Helfer mit zwei Funktaxen und mit dem Telefon zusammengetrommelt worden, so daß zusammen mit dem Gonsenheimer Einsatzwagen auch die Katastrophenwagen des Mainzer Roten Kreuzes eintreffen ... Auch das Technische Hilfswerk Mainz hat seine Leute mit dem Funkwagen alarmiert. Mit einem Funkwagen, einem Mannschaftswagen, einem Gerätewagen und einem Unimog rückt es an, um die Trümmer wegzuräumen."

Mit Hilfe dieser starken Hilfskräfte war der Brand einige Zeit später gelöscht und der Einsatz mit befriedigenden Ergebnissen abgeschlossen worden. Am 4. Dezember berichtete dann die Allgemeine Zeitung in einem großen Artikel über den Einsatz:

„Ein Flugzeug stürzte auf Ebersheims Schule – Feuerwehr-Löschzüge, Rotes Kreuz, Technisches Hilfswerk und Gendarmerie eilten zur Hilfe - Katastrophenalarm im Landkreis, doch nur zur Probe…“


4. Dezember 1961 - Der Absturz der "Düsseldorf"

An dem Montag, als der Artikel über die Übung in Ebersheim erschien, saß erneut ein Bürgermeister beim Mittagessen, diesmal der Amtsinhaber von Gau-Bischofsheim. Gegen 12.45 Uhr hörte er das Dröhnen von Flugzeugmotoren über den Dächern. Bürgermeister Gerhardt fühlte instinktiv: Die stürzt ab, da ist nichts mehr zu machen. Sofort alarmiert er die örtliche Feuerwehr.

Absturz der Lufthansa-BoeingZur gleichen Zeit pflügte am 4. Dezember 1961 der Ebersheimer Landwirt Peter Herdt mit einem Pferd ein Feld mehrere hundert Meter entfernt von der Rheinhessenstraße. Auch ihn schreckte das Flugzeugbrummen auf. Er sah eine große Passagiermaschine auf sich zukommen. Plötzlich sackte sie ab, bäumte sich noch einmal auf und schlug in steilem Winkel und einer Flächenneigung von etwa 55 Grad auf. Die vier Düsentriebwerke waren noch in vollem Betrieb. Die rechte Tragfläche bohrte sich in den lehmigen Boden und das Flugzeug versank in der Erde. Ein Gendarmeriebeamter beobachtete in diesem Moment, dass sich unmittelbar nach dem Aufprall der Maschine eine schwarze Detonationswolke wie ein Atompilz in den Himmel hob. Sekunden später wirbelten Lehmmassen und Aluminiumteile durch die Luft.

Peter Herdt war wie erstarrt. Das Pferd ging durch, galoppierte auf die Flammen zu. Der Ebersheimer Landwirt hatte Mühe, es wieder einzufangen. Sein Bruder half ihm dabei. Und dieser war es auch, der querfeldein in das Dorf rannte und die Feuerwehr alarmierte.

Kurze Zeit später waren die ersten Hilfsmannschaften zur Stelle. Sie konnten nur unter schwierigsten Bedingungen an den Absturzort gelangen, weil dieser mitten im aufgeweichten Feld lag. Ein Zeitungbericht der Allgemeinen Zeitung vermittelte einen Eindruck über die Aktivitäten an der Absturzstelle:

"Hubschrauber der amerikanischen Armee kreisten über der Absturzstelle, gaben rote Blinkzeichen, landeten nach einigen Kurven. Amerikanische Soldaten mit Bahren eilten herbei. Über die aufgeweichten Felder arbeiteten sich Wagen der amerikanischen Feuerwehr heran, auch die Flugplatzfeuerwehren aus Frankfurt und Erbenheim kamen. Es begann zu regnen".

Trotz dieser aufwändigen Hilfsmaßnahmen stellten die Helfer schnell fest, dass es keine Möglichkeit mehr gab, Menschenleben zu retten. In der Allgemeine Zeitung hieß in diesem Zusammenhang:

"Nach kurzer Zeit trafen auch zwei Beamte der motorisierten Gendamerie ein, Hauptwachtmeister Heinz Jander und Polizeimeister Willi Mitter, die in unmittelbarer Nähe Fahrzeuge kontrolliert hatten. Die Beamten der Gendamerie stellten zunächst die Bordbücher sicher, zerrissene, verkohlte Fetzen, aus denen die Angaben nur noch schwer zu entziffern waren. Die Beamten blätterten in einer nahezu verkohlten Brieftasche, zogen den Personalausweis  eines der getöteten Flieger heraus, Bilder von Angehörigen, eine Fotografie des Fliegers selbst - angekohlt und zerrissen."

An Bord der Maschine hatten sich zwei Flugkapitäne und der Flugingenieur befunden. Alle drei Besatzungsmitglieder fanden bei dem Absturz den Tod. Unter den Opfern befand sich auch Flugkapitän Sussmann, der im Herbst noch den Absturz einer Boeing 707 über Ebersheim verhindert hatte. Das abgestürzte Flugzeug war von Frankfurt aus zu einem Checkflug gestartet und hatte deshalb keine Passagiere an Bord. Es handelte sich um eine viermotorige Düsenmaschine vom Typ „Boeing 720 B“, die erst am 28. April 1961 von den Boeing-Werken an die Lufthansa übergeben worden war.

Das abgestürzte Flugzeug hatte den Namen „Düsseldorf“ erhalten und war das damals modernste Passagierflugzeug der deutschen Luftfahrtgesellschaft.  Richtig glücklich wurde die Lufthansa mit dem Typ allerdings nie. Helmut Haas, aktiver Flugkapitän der Lufthansa und Vorsitzender des Ebersheimer Gewerbevereins erinnert sich noch heute an Berichte älterer Kollegen, dass die „720 B immer schwer zu fliegen war“.

Absturz der Lufthansa-BoeingEinen Tag nach dem Unfall nahm das Luftfahrt-Bundesamt seine Arbeit auf. Neben der Absturzstelle wurden zwei Bundeswehrzelte errichtet.  Der mehrere Meter tiefe Krater erhielt eine Umzäunung und Gendarmeriebeamte und Bereitschaftspolizisten hielten Wache, damit kein Unbefugter an die Trümmer heran konnte. Eine inzwischen eingesetzte Sachverständigen-Kommission begann, nach Spuren und Resten zu suchen, die Aufschluss über Ursache und Hergang der Katastrophe geben könnten. Die Allgemeine Zeitung berichtete:

"Flugkapitän Reicher, Leiter der Abteilung "Unglücksfälle" im Luftfahrtbundesamt Braunschweig, beaufsichtigt die Ar­beiten- „Wir müssen natürlich mit allem rechnen" sagte er uns gestern. Auch die Möglichkeit eines Sabotageakts dürfen wir beim Ergründen der Ursache nicht ausschließen." Schwierig wird es sein, aus den höchstens noch aktentaschengroßen Trümmern etwas herauslesen zu können. Alles, was irgendwie von Bedeutung sein könnte, wird deshalb registriert und auf­gehoben. Die Arbeiten auf dem Ehers­heimer Acker erinnern fast an die an einer archäologischen Fundstelle."

Die Suche gestaltete sich damit als sehr schwierig. Selbst alte, erfahrene Flugexperten erinnerten sich nicht, jemals an einer Absturzstelle ein solches Bild totaler Zerstörung gesehen zu haben. Die größte Hoffnung, das Rätsel um die Unfallursache zu lösen, lag in der Untersuchung der vier Triebwerke. Spezialtrupps der Lufthansa und einer schweren Pioniereinheit der Bundeswehr aus Koblenz war es in mehreren Tagen gelungen, diese aus der Erde zu graben.

Die Untersuchung der Triebwerke blieb allerdings vorläufig ohne Ergebnis. Für das Luftfahrt-Bundesamt handelte es sich um einen Absturz, für den es nicht einmal eine Theorie gab: Mitten im normalen Steigflug stellte sich ein riesiges Flugzeug plötzlich auf den Kopf und raste nahezu senkrecht in die Tiefe. So etwas hatte es noch nicht gegeben. Deutlich wird die Ratlosigkeit in dem Bericht der Allgemeinen Zeitung:

"Über allem liegt noch ein großes Rätsel. Die Frage, wie das Unglück passieren konnte, wird noch lange brauchen, um beantwortet zu werden. Wird man überhaupt eine Erklärung finden?"

Hier stand nahe der Absturzstelle viele Jahre lang ein Gedenkstein für die Opfer der Katastrophe25 Jahre später schien das Rätsel gelöst, als die Allgemeine Zeitung noch einmal über den Absturz berichtete. Erstmals gab es hier einen Hinweis auf die Unfallursache: Ein verklemmter Bolzen am Höhenruder. Experten sind sich heute allerdings einig, dass dies nicht die Ursache gewesen sein kann. Antworten könnte allenfalls der abschließende Unfallbericht geben, der wohl bei der Lufthansa in Frankfurt zu finden sein wird.

Seit 1955 sind sieben Flugzeuge der Lufthansa abgestürzt. Dabei kamen 152 Menschen ums Leben. Auch der Name „Düsseldorf“ hat der Lufthansa nicht nur Glück gebracht. Aus Bangkok kommend schlug im Dezember 1973 die neue „Düsseldorf“ (diesmal eine Boeing 707) bei nebligem Wetter vor Erreichen der Landebahn in Delhi auf und brannte aus. Im Jahr 1991 hat eine Boeing 747 wieder den Namen „Düsseldorf“ erhalten. Dieser Name und kleinere Flugzeugreste, die immer wieder beim Pflügen der Äcker nach oben gelangen, sind heute noch das Einzige, was an den rätselhaften Unfall von damals erinnern.

 

 

 

19. Juli 2011

 

Film über den Flugzeugabsturz

 

Film über den Flugzeugabsturz50 Jahre nach dem Flugzeugabsturz hat ein Redakteuer des Südwestrundfunks (SWR), Jürgen Bergs, alle zugänglichen Informationen zu dem Flugzeugabsturz zusammengetragen und hieraus eine spannende Reportage gefilmt. Erstmals gab es nach einem halben Jahrhundert die Filmbeiträge im Fernsehen zu sehen, die damals vom Hessischen Rundfunk unmittelbar nach dem Flugzeugabsturz in der Tagesschau gesendet wurden. Dieses Filmmaterial hat der Redakteur des SWR ergänzt mit aktuellen Bildern von der Absturzstelle (Bild während der Dreharbeiten) sowie mit Interviews von Zeitzeugen aus dem Jahr 2011. Mit dem Film ist es dem SWR gelungen, ein Stück vergessener Geschichte der Landeshauptstadt Mainz wieder in das Bewußtsein der Menschen zu bringen.

Die Dokumentation von Jürgen Bergs wurde ausgestrahlt am 19. Juli 2011 in der Landesschau des SWR.

In dem Beitrag wurde der damalige Bericht der Tagesschau über den Flugzeugabsturz eingespielt. Ein Zeuge berichtete 1961 unter dem Eindruck des Ereignisses vor Ort:

"Ich hörte ein starkes Düsengeräusch und seh nach dem Flugzeug und seh wie das Flugzeuge in einer Rechtskurve um mich rumdreht und die rechte Tragfläche mit hoher Geschwindigkeit hier in den Erdboden reingeht. Darauf folgte eine Stichflamme und eine heftige Detonation".

Ein weiterer Unfallzeuge, der ca. 200 m von der Unfallstelle in Hechtsheim war, berichtete:

"Dadurch, dass ich den Aufschlag gehört habe, das Motorengeräusch und danach eine Detonation und einen Rauchpilz..."

 



Weitere Informationen

 

Damalige Berichte in der Allgemeinen Zeitung

Die Allgemeine Zeitung berichtete ausführlich über den Flugzeugabsturz auf mehreren Seiten. Die Berichte sind im Archiv der Allgemeinen Zeitung erhältlich.

 

 

 

Zeitungsartikel

Büllesbach, Das Rätsel um den Absturz der "Düsseldorf", in: Ebersheimer Schaufenster, Ausgabe 77, Juni 2009, lesen

Berg, Als sich die Boeing 720 in den Acker bohrte, Mainzer Rhein-Zeitung vom 17. Mai 2011,

"Plötzlich schreckt sie ein Brummen auf, und sie sehen am Himmel eine große Passagiermaschine auf sich zukommen. Die Boeing des Typs 720 B sackt plötzlich ab, bäumt sich noch einmal kurz auf und schlägt dann im Sturzflug und mit einer starken Tragflächenneigung auf. Dabei bohrt sich die rechte Tragfläche in den lehmigen und aufgeweichten Boden. Das Flugzeug versinkt förmlich in der Erde. Im gleichen Moment beobachtet ein Gendarmeriebeamter vom Nachbardorf aus, dass sich eine schwarze Detonationswolke in den Himmel hebt. Sekunden später wirbeln Lehm und Aluminiumteile durch die Luft..."

Artikel weiter lesen

 

Internet

Karte mit der Absturzstelle (in Vorbereitung)

Angaben zum Unfall in der Datenbank Aviation-Safety.net

Auszug aus der Datenbank:

  • Datum: 04 DEZ 1961
  • Flugzeugtyp: Boeing 720-030B
  • Operator: Lufthansa
  • Kennzeichen: D-ABOK
  • Werknummer: 18058/202 Baujahr: 1961
  • Triebwerk: 4 Pratt & Whitney JT3D-1
  • Besatzung: Todesopfer: 3 / Insassen: 3 Fluggäste:
  • Sachschaden: Zerstört
  • Flugphase: Manövrieren (MNV)
  • Betriebsart: Ausbildungsflug
  • Flug von: Frankfurt International Airport (FRA/EDDF), Deutschland
  • Flug nach: Köln/Bonn Airport (CGN/EDDK), Deutschland
  • Unfallbericht: The Lufthansa Boeing 720 departed Rhein-Main Airport runway 25L at 11:22 GMT for a training flight to Koln. The flight was cleared for Koln at FL190. At 11:25 the crew reported over the Nierstein radio beacon at FL60 and were instructed to turn right, heading for the Ruedesheim beacon with the order to report when climbing through FL90. Shortly after confirming this message, the aircraft dived into the ground.
  • PROBABLE CAUSE: "The reason for the transition into a nose-dive could not be stated with sufficient certainty."

Statistiken

  • Verlust eines Boeing 720 der schwerste Unfall mit einem Boeing 720 (Zu diesem Zeitpunkt)
  • 5th der schwerste Unfall mit einem Boeing 720 (Momentan)
  • 22nd der schwerste Unfall in Deutschland (Zu diesem Zeitpunkt)
  • 49th der schwerste Unfall in Deutschland (Momentan)

 

 
 
 
  
  
  

 

 
themed image