Heimat neu entdecken

Die Feldbahn der Selzstellung

 

Neues Buch zur Stadtgeschichte

Festungsstadt Mainz

Festungsstadt MainzIn diesem Buch betrachten André Brauch und Rudolf Büllesbach die zweitausendjährige Geschichte der Stadt aus einer ganz neuen Blickrichtung, nämlich der Festung Mainz. Ab 1900 war auch Ebersheim in den Mainzer Festungsring einbezogen. Mehr Informationen hier... und hier...

Bücher zur Heimatgeschiche

Geschichte zum Nachlesen

 

demo Zwischen 1987 und 1992 hat der Ebersheimer Friedrich Eckert insgesamt fünf Bücher über Ebersheim herausgegeben. In den vergangenen Jahren sind mit Büchern zur Ebersheimer Feuerwehr, zur Geschichte des Ortes im Ersten Weltkrieg und zur israelitischen Gemeinde weitere Bücher zur Ortsgeschichte hinzugekommen. Alle Bücher zur Ebersheimer Heimatgeschichte

Ebersheimer Kalender

Bilder von damals und heute

Ebersheimer Kalender zur HeimatgeschichteEbersheimer Kalender stellen die Geschichte des südlichsten Vorortes der Stadt Mainz in den Mittelpunkt. In ihnen finden sich teilweise bisher unbekannte Postkarten und Fotos aus den vergangenen einhundert Jahren. Diesen Bildern werden Fotografien von heute gegenübergestellt. Mit den Zeitdokumenten von „damals und heute“ gelingt oftmals ein überraschender Blick, wie sich Mainz-Ebersheim und das Leben seiner Bewohner im Laufe der Zeit verändert hat. Neben den Bildern gibt es ausführliche Beschreibungen zu den Fotos. Der Kalender ist damit auch eine inhaltlich spannende Publikation zur Heimatgeschichte. Mehr Informationen zu den Kalendern zur Heimatgeschichte gibt es hier.

 

 
 
  
 
 






Karte: Verlauf der Linie II (rot) der Feldbahn nach und durch Ebersheim. Die Linie endete in Zornheim. Angeschlossen an die Linie II waren das Fort Muhl, der Artelleriebunker in der Nieder-Olmer-Straße sowie der Lagerplatz (alter Sportplatz). Blau eingezeichnet ist die Ringlinie.





Die Festungsbahn dienten wie die Militärstraßen dazu, die Baustoffe (insbesondere für die Armierung) herbeizuschaffen sowie den Transport der Munition und der Verpflegung sicherzustellen. Weiterhin hatte die Feldbahn eine wichtige Aufgabe für den Kriegsfall: Nur mit einem schnellen Transportmittel war es möglich, die mehrere Tausend Männer umfassenden Truppen zu den Festungsanlagen zu transportieren.

Die Feldbahn führte über insgesamt drei Streckenabschnitte: Die Linie I und II sowie die Ringlinie. Alle drei Linien waren miteinander verbunden und stellten ein zusammenhängendes Netz dar.





Ebersheim war angeschlossen an die  Linie II.

Feldbahn in EbersheimDie Linie II der Festungsbahn hatte wie die Ringlinie eine Spurbreite von 60 cm und wurde von 1910 bis 1911 erbaute. Sie begann am Rhein bei Weisenau. Hinter Weisenau musste die Bahn einen großen Höhenunterschied überwinden. Deshalb musste sie über die mit elektrischem Antrieb eingerichtete schiefe Ebene zum Militär­bahnhof (mit Lokomotiv- und Wagenschuppen) im Bahnhof Weisenau geführt werden.  Von dort führte die Bahn über Hechtheim zum Kesseltal. Dort erfolgte der Anschluss an die Ringlinie zum Rabenkopf. Vom Kesseltal führte die Linie II über eine neue Trasse fast parallel zur Töngesstraße zu dem Lagerplatz Ebersheim und von dort hoch zum Fort Muhl. Im Jahr 1914 erfolgte von dort dann der Anschluss zum Lagerplatz in Zornheim.

In Ebersheim gab es schließlich zwei Abzweigungen von der Linie II.

Zum einen wurde eine Verbindung  mit der Ringlinie am Franzosendell geschaffen.

Munitionsbunker in Ebersheim (Ecken Nieder-Olmer-Straße/Peter Hofmann-Straße/Fort Muhl Straße)  Zum anderen wurde der Munitionsbunker in Ebersheim (Ecken Nieder-Olmer-Straße/Peter Hofmann-Straße/Fort Muhl Straße)  mit einer ca. 400 m langen Strecke an die Linie II angeschlossen.




Viele weitere Informationen zur Feldbahn, deren drei Linien und zur Gesamtlänge gibt es hier...

 
 
 
  
  

 

 
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